„Teile und herrsche” oder wie man erfolgreich einen Staat ausbeuten kann

„Teile und herrsche” oder wie man erfolgreich einen Staat ausbeuten kann

„Teile und herrsche” – lateinisch „divide et impera” – ist ein uraltes Prinzip das auf das römische Imperium zurückgeht und das Prinzip beschreibt, unter seinen Gegnern Misstrauen und Missgunst zu säen, so dass diese in einzelnen, kleineren Gruppen leichter zu besiegen sind. In der Gegenwart wird diese Taktik meist mit dem Spaltungsprinzip „Links gegen Rechts“ verwendet.

Diese Spaltungsmethode ist die mit einfachste Methode einen Staat zu kontrollieren und auszubeuten. Die heutige Parteidemokratie ist wie geschaffen für dieses Prinzip der Herrschaft einer kleinen Gruppe, über die breite Masse. Man geht einfach so vor, das man selbst eine Partei aufstellt die sowohl durch Medien unterstützt wird, als auch mit genügend Kapital versorgt wird. Als nächsten Schritt gründet man weitere Parteien die in weiterer Folge den Gegenpart darstellen sollen. Sollte eine dieser Gegenparteien zu starken Zulauf bekommen, so erzeugt man entweder durch das Aufzeigen von Korruptionsfällen oder interne Streitigkeiten eine künstliche Parteispaltung. Volksvertreter (auch Journalisten) die einem behilflich sind bekommen entweder Zuwendungen (Auszeichungen, Moderations oder Vortragsangebote,…) in einer gewünschten Form oder nach ihrer Politiker-Karriere einer Versorgungsposition in der Privatwirtschaft. Wer sich die Laufbahnen diverser Politiker genauer ansieht, dürfte sich wundern für welche Konzerne so mancher Volksvertreter tätig wurde. Es gilt in all diesen Fällen selbstverständlich die beliebte „Unschuldsvermutung“.

Wir leben mit mehr Menschen zusammen, als wir ertragen können und wir leben mit mehr Dingen zusammen, als wir beherrschen können.

Yona Friedmann, ungar. Architekt

Politische Ideologien sind wesentlich für das „Spalte und herrsche“ Prinzip um künstliche Unterschiede zwischen den Wählern zu schaffen. Diese wird zu einem durch, verfälschte oder einseitige Medienberichte erzeugt oder eben auch durch, Unterdrückung oder Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen. Wichtig hierfür ist es auch Massenmedien zu haben die durch gezielte Propaganda (Hetze!) die Stimmung je nach Bedarf einseitig dargestellt anheizen.

Bei der Spaltung darf es keine Tabus geben! Es muss zwangsläufig so sein das keine Bevölkerungsgruppe ausgenommen bleibt. Die vom heutigen System erprobten Feindbilder wie: Alte gegen Junge, Arme gegen Reiche, Konservative gegen Sozialisten, Inländer gegen Ausländer, Berufstätige gegen Erwerbslose,…. haben sich für diese manipulative Propaganda vorzüglich bewehrt.

Politiker beherrschen die Kunst, so viele Worte zu machen, daß sie hinterher die Wahl haben, zu welchem sie stehen wollen.

Dieter Hildebrandt, dt. Kabarettist

Früher oder später je nachdem wie schnell der Verschleiß dieses Systems ist, muss es vom neuen gestartet werden. Hierfür ist eine kontrollierte Revolution sehr zu empfehlen, da auf diese Weise auch neue Funktionen (Updates) installiert werden können, und auch Personen die in Ungnade gefallen sind auszutauschen sind. Den Bürgern muss selbstverständlich die Befreiung von alten Lasten versprochen werden, damit dieser aktiv und voller Begeisterung mitmacht. Sollte der System-Change erfolgreich durchgeführt worden sein kann man wieder zum ursprünglichen System zurückkehren.

Wichtig für dieses „Teile und herrsche“ Konzept ist, das man sich genau an das Drehbuch hält und alle Mitstreiter (Politiker) unter Kontrolle gehalten werden.

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